

Am Ehenbach oberhalb von Zirl verletzte sich eine Frau während einer Canyoning-Tour durch das Gnaupenloch am Sprunggelenk und konnte die Schlucht nicht mehr selbstständig verlassen. Da in der Schlucht kein Mobilfunkempfang bestand, stieg ihr Begleiter aus der Schlucht aus und setzte einen Notruf ab.
Da eine Taubergung aufgrund der großen Schluchttiefe sowie der zunächst unklaren Position der Verletzten zunächst nicht möglich war, wurden zusätzlich die Bergrettung Seefeld/Reith sowie die Einsatzgruppen Canyoning Retter Tirol Mitte und Tirol Oberland und die Bergrettungs-Ortsstelle Innsbruck alarmiert. Insgesamt zwölf Canyoning-Retter wurden zum Einstieg der Schlucht geflogen.
Nach zahlreichen Abseilstellen erreichten die Einsatzkräfte die verletzte Frau, versorgten sie medizinisch und bereiteten sie für die Bergung vor. Anschließend konnte ihre genaue Position per Funkeinweisung an den Notarzthubschrauber übermittelt werden, sodass Christophorus 1 die Patientin mittels Tau aus der Schlucht bergen konnte.
Nach der erfolgreichen Taubergung wurde die Frau nach Zirl geflogen, dort weiter medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Wir wünschen der Patientin eine vollständige und schnelle Genesung.
